Bodenpersonal gesucht
Geborgenheit und Freiheit als Grunderfahrungen des
christlichen Glaubens vermitteln

Sebastian Richter, Gemeindepädagoge

„So etwas geht doch mit Jugendlichen nicht!“ - „Das soll meine Tochter auf die Beine gestellt haben?!“ Solche Sätze höre ich gelegentlich noch. Früher, als ich hier in der Kirchengemeinde Frömern angefangen habe, habe ich sie öfter gehört.

Ich erlebe Jugendliche als verantwortungsbewusste, engagierte und sehr einfühlsame ehrenamtliche Mitarbeiter. Egal, ob sie wöchentliche Kindergruppenangebote leiten, das große Event für andere junge Leute stemmen, Wochenendfahrten begleiten oder ob sie im Rahmen von zweiwöchigen Sommerfreizeiten als „Alles-Könner-und-auch-Macher“ aktiv werden. Ich wurde in meinen gut vier Jahren Berufspraxis als Jugendreferent nur sehr, sehr selten enttäuscht.

In der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit haben wir die fantastische Möglichkeit, jungen Menschen Freiräume zu geben. Zunächst mag es seltsam klingen, dass die Übernahme von Verantwortung für viele Jugendliche einen solchen Freiraum darstellt. Aber so ist es.

Und kein Wunder! Die Schule ist halt… genau: verschult. In vielen Sportvereinen geht es vor allem um körperliche Leistungen. Da haben wir dann schon was Anderes zu bieten, wenn wir mit ehrenamtlich engagierten Jugendlichen gemeinsam etwas auf die Beine stellen und sie ihre Fähigkeiten testen und ausprobieren und erweitern können.

In der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit haben wir die fantastische Möglichkeit, jungen Menschen Freiräume zu geben.

Wenn es gut läuft, nimmst du einen 14- oder 15-jährigen Jugendlichen an die Hand und mit 16 begleitet er das erste Mal eine Konfirmandenfreizeit. Mit 17 organisiert er im Team einen Grillabend mit allem Drum und Dran für 80 Personen. Mit 18 stemmt er das Programm einer Sommerfreizeit mit 40 Mädchen und Jungen.. Er (oder natür-lich sie) ist dann selbst ein wichtiger Akteur der Jugendarbeit geworden und du denkst als Hauptamtlicher: Wahnsinn! Der war doch gerade noch klein und schüchtern! Und jetzt… jetzt ist er für die Kleinen Entertainer, Ansprechpartner und Vorbild. Und das ist dann dein Verdienst als Gemeindepädagoge.

Und die Kleinen? Die Kleinen können in drei, vier Jahren auch so weit sein.
Irgendwann sagen dann nicht mehr so viele, dass so etwas mit Jugendlichen nicht geht.

Und das ist dann auch dein Verdienst.

Noch Fragen?

Wir sind gerne für Dich da!
0521 594-0
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