Bodenpersonal gesucht
Interessant, vielfältig, herausfordernd.

Pfarrer/in werden

Sicher hast Du schon eine Pfarrerin oder einen Pfarrer „in Aktion“ erlebt. Ob bei der Predigt im Sonntagsgottesdienst, beim Austeilen des Abendmahls, im Konfirmandenunterricht, bei einer Trauung, einer Tauffeier oder einer Beerdigung: Pfarrer und Pfarrerinnen stehen in der Öffentlichkeit.

Aber der Beruf hat auch weniger sichtbare Seiten wie zum Beispiel die einfühlsame, seelsorgerliche Begleitung von Menschen an Wendepunkten ihres Lebens oder in Lebenskrisen. Ganz abgesehen von der Aufgabe, eine Kirchengemeinde zu leiten, die sie gemeinsam mit den ehrenamtlichen Presbyterinnen und Presbytern ausüben.

Pfarrerin bzw. Pfarrer sein – das ist ein ebenso interessanter, vielfältiger wie herausfordernder Beruf. Neben einer soliden Verwurzelung in der Kirche und im Glauben und einem großen Interesse an theologischen Fragen brauchst Du vor allem die Fähigkeit, Kontakt zu Menschen in unterschiedlichen Milieus und Lebenssituationen zu gewinnen. Das Pfarramt fordert den ganzen Mann bzw. die ganze Frau: Du musst Konflikte und belastende Situationen aushalten und auch ein hohes Maß an zeitlicher Flexibilität ist gefragt. Denn Berufs- und Privatleben sind nicht leicht voneinander zu trennen – damit muss man umgehen lernen.

Pfarrer und Pfarrerinnen sollten auch „Teamspieler“ sein – mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen, aber auch den anderen Angestellten in der Gemeinde wie etwa Kirchenmusiker, Jugendleiterin, Küster, Kindergärtnerin oder Verwaltungskraft. Und sie müssen die vielen Ehrenamtlichen fördern und begleiten, ohne die das Leben in den Gruppen und Kreisen der Gemeinde nicht funktionieren würde.

In einer Gemeinde mit mehreren Pfarrstellen besteht die Chance, sich neben den regelmäßigen Pflichten zu spezialisieren, zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit, dem Besuchsdienst, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Ökumene. Pfarrerinnen und Pfarrer arbeiten übrigens nicht nur in Kirchengemeinden: Es gibt auch spezielle Pfarrstellen zum Beispiel für die Seelsorge in Krankenhäusern und Altenheimen oder bei Bundeswehr und Polizei.

Perspektiven

Durch eine große Zahl an Pensionierungen wird in den nächsten Jahren in den Landeskirchen der Bedarf an gut ausgebildeten Pfarrerinnen und Pfarrern steigen. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen wird jährlich eine ungefähr gleich bleibende Zahl von jungen Theologinnen und Theologen einstellen können.

Ausbildungsweg

Du studierst Evangelische Theologie mit dem Ziel Pfarramt. Nach zwei Examen und dem Vikariat kommen der Probedienst und die Ordination als offizielle Berufung.

Mehr Infos: Weg zum Ziel



Noch Fragen?

Angelika Winkelbach
0521 594-238
angelika.winkelbach(at)lka.ekvw.de

Birgit Hering
0521 594-325
birgit.hering(at)lka.ekvw.de

Dr. Dieter Beese
0521 594-364
dieter.beese(at)lka.ekvw.de

Antje Röse
0251 483223
antje.roese(at)kk-ekvw.de

Bericht: Gemeindepraktikum

Daniel Freitag wollte wissen, wie der Arbeitsalltag eines Pfarrers / einer Pfarrerin aussieht. Deshalb hat er in Dortmund ein Gemeindepraktikum gemacht.

Hier geht's zum Bericht

Efthimia, 20 Jahre

„Ich interessiere mich für den „Traumberuf Pfarrerin“, weil dieser Beruf gesellschaftlich relevant ist. PfarrerInnen können Dinge aufzeigen, leiten, ermutigen, Orientierung geben und Vertrauen wecken. Außerdem ist das Pfarramt sehr vielseitig: Von der Predigt über Diakonie bis hin zu Organisatorischen Arbeiten“.

Michael, 19 Jahre

„Ich interessiere mich für den „Traumberuf Pfarrerin“, weil ich mit Menschen Glauben leben möchte und dabei immer wieder meinen eigenen Glauben prüfen und erforschen will.“



Lisa, 19 Jahre

„Ich interessiere mich für den „Traumberuf Pfarrerin“, weil ich gerne den Kontakt zu Menschen finde und glaube, dass es über den Glauben am besten geht. Ich biete gerne meine Hilfe in schwierigen Situationen an und mag es, mich über die Geschichten der Bibel zu unterhalten.“